Blog Agentur Die Digitalisierung von Events

Juni 2021

Die Digitalisierung von Events

Das Ende der klassischen Events?

Lesezeit: 3 Minuten

Live Stream Konzert auf Notebook

Der Boom der digitalen Events

Durch die Corona-Pandemie erlebten virtuelle Events in den letzten Monaten einen regelrechten Boom. Egal ob digitale Ausstellungen, Messen, Kongresse, oder Seminare – noch nie gab es so viele verschiedene Angebote. Wer seine Kunden weiterhin erreichen will, steigt in die digitale Welt ein.

Vor allem Unternehmen, die in der Medienbranche tätig sind, müssen sich mit diesem Wandel auseinandersetzen, um die Zeichen der Zeit zu nutzen. Genau deswegen haben wir uns das Thema etwas genauer angeschaut. Welche Technologien gibt es bereits? Von wem werden sie genutzt? Und was bedeutet das für die Zukunft der Eventbranche? Bedeuten digitale Events das Ende von klassischen Events, wir wie sie kannten? Diese Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden beantworten.

Was bedeutet überhaupt „Digitalisierung“?

Digitalisierung findet in allen Bereichen unseres Lebens statt. Sie gehört zu den wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts und wird definiert als das „Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate“ (Quelle: bigdata-insider, 2019, Link). Wenn beispielsweise eine „Amazon Alexa“ in Ihren heimischen vier Wänden einzieht, fällt dies bereits in den Bereich der Digitalisierung.

Kühlschrankhersteller tüfteln an Möglichkeiten, den Kühlschrank automatisch erkennen zu lassen, welche Lebensmittel fehlen und diese dann automatisiert nachbestellen zu lassen. Die neuesten Alben berühmter Künstler werden dank Spotify und Co. kaum mehr als CDs gekauft, sondern werden nur noch gestreamt. In nahezu allen Lebensbereichen soll der Alltag durch entsprechende Techniken erweitert und so erleichtert werden. So gibt es in Deutschland bereits die Online-Ausweis-Funktion, um im Web schneller Behördengänge erledigen zu können und in der Pflege sind sogar schon die ersten Roboter als Pflegekräfte aktiv.

Möglichkeiten die Event-Branche zu digitalisieren

Kein Wunder, dass inzwischen auch Veranstalter nicht darum herumkommen, sich mit diesem riesigen Themengebiet auseinanderzusetzen. Vor allem durch die Pandemie ist die Digitalisierung von Events aktueller und notwendiger denn je. Viele Branchen versuchen mit Online-Veranstaltungen und Zoom-Konferenzen die persönliche Beziehung und Bindung zu Zuschauern und Konsumenten aufrechtzuerhalten.

Das Telekommunikationsunternehmen O2 zum Beispiel startete Anfang 2020 eine Konzertreihe, bei der große Künstler in einem Livestream auftraten, der von überall gestreamt werden konnten. Museen, wie die weltbekannte Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden oder das „Rijksmuseum“ in Amsterdam stellen ihre Exponate online zur Verfügung und bieten Zoom-Live-Touren durch ihre Ausstellungen.

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen angekommen und wirkt sich auch positiv auf den Umsatz einiger Branchen aus. Der Trend zu Smartphone-Apps steht beispielsweise in enger Verbindung zu exponentiell wachsenden Besucherzahlen in vielen Museen. Auch die digitale Messe wird als echte Alternative zum Standard-Modell angesehen. Sie kann zwar, logischerweise, nicht exakt wie eine Offline-Messe stattfinden, stößt aber dennoch sowohl bei Besuchern als auch bei Ausstellern auf Begeisterung.

So kann der Kunde, wie auch im Offline-Leben, Messestände, Workshops, Diskussionsrunden oder Vorträge besuchen und hat so die Möglichkeit, Networking zu betreiben, nur eben ortsunabhängig. Aussteller stellen an virtuellen Messeständen ihre Produkte oder Dienstleistungen vor. Man kann miteinander in Kontakt treten und per Audio- bzw. Videocall interagieren und zur Belohnung gibt es für die Besucher noch digitale Goodie-Bags mit kostenlosen E-Books oder Webinare.

Live Stream einer Pressekonferenz

Fazit

Es zeigt sich: die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Ob digitale Live-Konzerte, Museumsbesuche oder die klassischen Videokonferenzen. Die verfügbaren Tools sind bereits heute vielfältig und werden sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit noch weiterentwickeln.

Es ist schön zu sehen, dass es so viele Alternativen gibt, sich in unserem digitalen Zeitalter zu vernetzen. Die Vorteile der zwischenmenschlichen Interaktionen oder die Stimmung beim Konzert der Lieblingsband kann jedoch vermutlich kein Online-Event jemals ersetzten. Und das finden wir auch gut so!

Wir bleiben gespannt, welche Entwicklungen die Zukunft bringt. Insbesondere Technologien wie Virtual Reality versprechen weitere neue interessante Konzepte.

Chris Fuhrmann Projektmanager Teammitglied Burghausen

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