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Juni 2020

Social Commerce

Lesezeit: 6 Minuten

Infographic zum Thema Social Commerce

Der Trend 2020: Social Commerce

Schon im Dezember 2019 veröffentlichte die W&V einen Prognose über diesen Trend im Jahr 2020. Doch damals hätte wohl noch keiner gedacht, dass dieser bereits im April aus der Social Media Welt nicht mehr wegzudenken wäre. Denn durch COVID-19 hat das Thema seit dem Ausbruch eine überproportional hohe Relevanz für Unternehmen eingenommen und gab diesem Trend einen Raketenanschub, den wir sonst nur von unserer Creative Rocket kennen. Wovon hier eigentlich die Rede ist und warum COVID-19 sich auf den Social Commerce positiv ausgewirkt hat, erklären wir euch in diesem Blog.

Social-Boom

Seit dem Ausbruch der Pandemie profitieren beinahe alle Social Media Plattformen von einem exponentiellen Aufschwung. Denn wenn alle Menschen zuhause bleiben, müssen die reellen sozialen Interaktionen auf ein Minimum reduziert werden. Dadurch steigt natürlich auch der Traffic und die Verweildauer auf die sozialen Plattformen stark an.

Gleichzeitig hat die aktuelle Situation viele Einzelhändler sehr getroffen und bedeutete zeitweise Umsatzeinbußen von bis zu 100 %. Was also tun, wenn der lokale Laden zu machen muss und die Zielgruppe nur noch auf Instagram, Facebook & Co. abhängt?

Mobiles Shoppen mit Icons
Social Commerce Universum

Social Verkaufsplattform

Beinahe jedes Unternehmen hat heutzutage einen eigenen Social Media Channel und diesen haben kurzerhand einige Unternehmen, auch auf unsere Empfehlung hin, in einen Onlineshop umgewandelt. Vor allem Instagram bietet sich durch den Bild-Fokus sehr dafür an. Hierzu einfach Infos zur Bestellung in die Biographie packen, das Produkt fotografieren und inklusive einer Beschreibung, Verfügbarkeit und Preis hochladen. Gleichzeitig in Story Highlights die Produkte abspeichern, sodass Shop-Kategorien entstehen. Können Sie sich nicht vorstellen? Schauen Sie mal bei @secondellahamburg und deren Unterseite @secondella_shop vorbei, welches wohl als Paradebeispiel dafür gelten könnte.

Und weil sich Social Shopping auf B2C fokussiert und die Social Media Plattformen auf den Trend reagiert haben, gibt es natürlich einen eigenen Begriff dafür… Social Commerce!

Social Commerce

Eigentlich gibt es den Begriff schon seit 2005. Denn Steve Rubel und David Beisel bezeichneten schon damals den elektronischen Handel, der die soziale Komponente sowie die Aktivierung potenzieller Kunden durch digitale Interaktionen in den Fokus stellte, als Social Commerce. Und zu großer Überraschung (…NOT) haben sich Social Media Riesen etwas dazu einfallen lassen. Ziel war es, dass der Kunde sich nicht mehr nur auf ihrer Plattform inspiriert, sondern auch agiert. Daher war Facebook bereits 2016 als Pionier aktiv und führte einen eigenen Shop ein, der aber damals noch an einen Onlineshop geknüpft war. Mit dem steigenden E-Commerce Umsatz und der ebenso zunehmenden Social Media Nutzungsdauer, wurde der Social Commerce bei vielen Plattformen hinzugefügt und stetig weiterentwickelt.

Social Shop Facebook
Facebook Social Commerce Shop

Facebook & Instagram Shopping

Facebook war, wie so oft und oben erwähnt, Pionier in Bereich Social Commerce. Seit Mitte Mai 2020 gibt es die Weiterentwicklung, wodurch auf Facebook ein eigener Onlineshop eingerichtet werden kann. Damit reagiert Facebook zum einen auf die aktuelle Situation und platziert sich zeitgleich erneut als Pionier.

Gleichzeitig glänzt der blaue Riese mit dem eigenen Ökosystem:

Kundengespräch über WhatsApp oder DM? Kein Problem! Virtuelle Anprobe? Auch das ist durch Instagram Filter möglich.

Am besten scheinen hier natürlich Fashion, Schmuck und Art zu funktionieren. Wir bleiben gespannt, wie sich der Service in Zukunft weiterentwickelt und wer dies alles nutzt.

Pinterest

Auch Pinterest erweitert während der Pandemie Pinterest Shopping mit einigen neuen Shopping-Optionen. Dabei ist es auf dieser Plattform so, dass 97 % der Anfragen auf der Plattform unbranded stattfinden. Somit haben besonders hier Kleinunternehmen eine große Chance sich zu platzieren. Aber was ist genau neu?

 

  • „Shoppen“-Button über die Suche
    Sobald man über die Suchfunktion das gewünschte Produkt sucht, bietet Pinterest dem User die Option zwischen „Entdecken“ und „Shoppen“. Bei letzterem wird eine Auflistung von Pins inklusive des Preises gezeigt. Durch einen Klick gelangt man dann zu einer externen Seite (z.B. etsy o.Ä.), auf der das Produkt verkauft wird.

 

  • Pinnwand-Shopping
    Das Herzstück von Pinterest sind die Pinnwände. Daher gibt es natürlich auch eine neue Funktion über die Pinnwände. Hier können sich nun User in einem neuen Bereich der Pinnwand, kaufbare Produkte ansehen und sofort kaufen.

 

  • Styleguide
    Als Inspirationsquelle unter den Social Media Plattformen, gibt es natürlich auch eine Inspirations-Shopping-Funktion: den Styleguide. Dieser fungiert als digitales Interior-Magazin.

 

Mit diesen neuen Funktionen und dem einfachen „Verifizierte-Händler-Programm“ macht Pinterest es besonders einfach für Klein- und Mittelständische Unternehmen, hier ein digitales Schaufenster zu erschaffen und gleichzeitig zum Shopping anzuregen. Besonders empfehlenswert sind natürlich alle DIY-Branchen (Baumarkt, Bastelläden, etc.), Bauen & Einrichten, Food und natürlich auch Fashion.

Social Commerce mobiles shoppen

LinkedIn

Die meisten fragen sich nun wahrscheinlich, warum wir LinkedIn hier auflisten, hier wird doch nichts verkauft. Doch! Wir reden hier allerdings nicht von physischen Produkten, sondern viel mehr von Expertise. Diese wird seit dem Pandemieausbruch noch vermehrt über Webinare angeboten. Dabei ist es beinahe egal, welche Expertise Sie vermitteln wollen, es muss nur einen Markt dafür geben. Vor allem zu empfehlen ist diese Plattform für den digitalen Bereich, wie z.B. Workshops zu Social Media, E-Commerce, IT oder ähnlichen Angeboten.

What’s your Social Commerce?

Wie Sie sehen bieten die Social Media Riesen zahlreiche Plattformen und Möglichkeiten zum Verkauf jeder Art an. Beinahe für jede Branche wurde eine digitale Plattform entwickelt, wodurch Sie sich nur noch für eine davon entscheiden müssen. Falls Sie Hilfe hierbei benötigen, kontaktieren Sie uns gerne jederzeit, denn wir bieten Ihnen auch gerne eine kostenlose Erstberatung hierzu an.

steffi k

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mein Name ist Steffi und ich bin bei Weder & Noch im Bereich Account / Project Management tätig. Ich freue mich über Feedback oder Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie mehr über uns als Agentur erfahren wollen, werfen Sie doch einen Blick auf unsere Seite.