Blog Agentur Vorsätze für 2022

Februar 2022

Vorsätze für 2022

Wir sind immer hungrig!

Lesezeit: 5 Minuten

Personen zeigen auf Vorsätze auf einem Plakat

Neues Jahr, neue Vorsätze und Ziele

Die Kreativrakete ist wieder auf der Erde gelandet und hat uns jeweils passend in Burghausen, München und Hamburg abgesetzt. Es dauerte nicht lange und schon erfüllen wir wieder jedes Klischee einer klassischen Marketingagentur. Sei es in der Mittagspause FIFA auf der PlayStation zu spielen, das klassische Bier ab vier, chaotische NERF-Gun Duelle, nervenaufreibende Mario Kart Rennen – oder einfach die Tatsache, dass in jedem Büro eine bepflanzte Kloschüssel steht.

Gleichermaßen stellt sich aber auch unsere Arbeitsmotivation wieder ein. Wir designen, kommunizieren und entwickeln Strategien – unser Antrieb: zufriedene Kund:innen, aber selbstverständlich auch Mitarbeiter:innen. Dazu entwickeln wir uns jeden Tag ein Stückchen weiter und schaffen so den Spagat zwischen Kreativität, Kommunikation und Strategie.

Da in einem Unternehmen viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen, ist es umso wichtiger klare Ziele zu definieren. Und genau das haben wir gemacht. Das Jahr 2021 ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen: viele neue kleinere und größere berufliche, aber auch persönliche Herausforderungen begegneten uns. Deshalb war es besonders wichtig, das vergangene Jahr zu rekapitulieren und für das Jahr 2022 neue Ziele zu definieren. Darunter verstehen wir aber keine klassischen Vorsätze, die maximal in den ersten beiden Monaten aufrechterhalten werden. Die Ziele richten sich vor allem an die Verbesserung unserer Kommunikationsart untereinander, der Mental Health und zur Verstärkung des Teamgedankens. Wieso? „Wer liebt was er tut, erzielt die besten Ergebnisse.“

Wie schafft man es sich gute Vorsätze nicht nur zu setzen, sondern diese auch umzusetzen?

Wichtig ist es, sich realistische Ziele zu setzen. Einerseits nicht zu niedrig, aber auch nicht unerreichbar hoch. Durch stetige kleine Etappenziele bleiben auch die Endorphine nicht aus – diese kontinuierliche Motivation ist wichtig, um auch nach längerer Zeit das Ziel nicht auch den Augen zu verlieren. Hierfür muss das Unternehmen aber eben auch jedem Mitarbeitenden ein entsprechendes Zwischenziel setzen. Regelmäßige Updates an Kolleg:innen sind entscheidend: Wie läuft es? Wo sehe ich bei mir Verbesserungsbedarf? Hier kann man die Ziele auch publik machen und sich somit noch mehr motivieren.

In unserer Kreativrakete rekapitulierten wir von Weder & Noch das Jahr 2021. Warum? Ende des Jahres 2021 probierten wir eine neue Vorgehensweise aus: ausgeweitete Kommunikation innerhalb des Unternehmens und mehr feste Zeit zusammen. Mehr direkter Kontakt, weniger ellenlange Online-Meetings. Auch wenn das mit drei unterschiedlichen Standorten erst einmal herausfordernd klingt.

Also definierten wir die Ziele genau: Wie kommunizieren wir miteinander und wie kommunizieren wir mit unseren Geschäftspartnern und Kunden. Weitere Aspekte des Experiments: Gemeinsames Frühstücken am Montagmorgen. Ein einheitliches Teammeeting am Mittwoch. Weniger Stress und persönlich und direkter kommunizieren. Sich nicht in den Katakomben eines E-Mail-Postfachs verirren, sondern direkt miteinander kommunizieren. Die Digitalisierung soll uns vernetzen und doch wirkt es, als würden der direkte Austausch mehr und mehr gemieden werden.

Warum sollten Unternehmen neue Vorsätze definieren?

Was genau schauten wir uns in dem Recap-Meeting eigentlich an? Was änderte sich intern? Die Gesprächskultur unter den Kollegen änderte sich komplett. Wir konnten kreativer und freier arbeiten, mit gefühlt weniger Zeitdruck. Durch die offene Kommunikation entstand ein größeres Verständnis untereinander und das tat dem Unternehmen und den Mitarbeiter:innen gut. Während des gemeinsamen Frühstücks am frühen Montag startet man erholt in die Arbeitswoche. Man kann sich nicht nur über berufliche, sondern auch über private Themen austauschen (mehr Wir-Gefühl). Und so schafften wir die jährlich wiederkommende „ruhige“ Zeit vor den Feiertagen.

Praxisbeispiel:
Jedoch sind auch wir nicht perfekt. Also fast, aber nicht ganz. Unsere Vorsätze für das Jahr 2022!
Wir gaben seit dem internen Workshop 2021 alles, aber streben natürlich trotzdem nach noch mehr.

  • Wir wollen unsere interne Kommunikation noch weiter verbessern. Wir möchten uns Zeit füreinander nehmen und alle Fragen persönlich klären. Hierzu haben wir definiert, was Kommunikation bedeutet. Und wie E-Mails, Chatnachrichten oder Microsoft Teams Markierungen priorisiert werden.
  • Fokussiertes Arbeiten fällt schwer, wenn dieses durch ständige Push-Benachrichtigungen unterbrochen wird. Daher setzen wir uns Fokuszeiten!
  • Nach Abschluss eines Projektes wird dieses genauer und mit allen Projektbeteiligten evaluiert. Was lief gut? Was lief nicht so gut? Woraus können wir lernen? Wie gehen wir in Zukunft vor? Wie gefiel mir das Projekt?
  • Strategischere Kick-off Meetings: Den Start eines Projektes transparenter gestalten, Deadlines und Briefings direkter kommunizieren – Organisation is the key!
    Wichtig: Meetings müssen nicht immer die angesetzte Zeit aufbrauchen. Wenn alles Wichtige in fünf Minuten erklärt ist, kann dieses enden (hat nichts mit der Qualität des Meetings zu tun).
  • Und das vermutlich Wichtigste: Wir wollen uns alle wieder aktiver einbringen. Jeder kennt es und jeder hasst es: Ein Monolog in einem Online-Meeting und keinerlei Reaktionen. Auch wenn wir immer hungrig sind, gibt es bei uns Momente, bei denen digitale Meetings so ablaufen. Und damit ist jetzt Schluss! Wir werden uns alle wieder mehr und besser einbringen und proaktiv werden! Und das in jeder Hinsicht.

Fazit

Und was bedeutet das?

Effektiv führten wir unseren eigenen Kommunikations- und Change-Management-Workshop durchgeführt. Wir analysierten den Ist-Zustand, definierten Ziele und erarbeiteten dann gemeinsam Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele erarbeitet.

Und wieso?

In Unternehmen, in dem die Kommunikations- und Unternehmenskultur stimmt, agieren Mitarbeiter als Multiplikatoren. Langfristig erhöht dies die Work-Life-Balance der Mitarbeiter:innen, senkt die Mitarbeiterfluktuation und erhöht die Produktivität. Gemeinsam sind wir immer stärker als allein.

Wir wissen, dass wir nicht jedem alles recht machen können – und das wollen wir auch nicht. Was wir jedoch wollen ist wir selbst zu bleiben und mit Authentizität zu überzeugen. Wir setzten uns kleine Etappenziele, die wir gemeinsam erreichen wollen. Mit diesen gemeinsamen Zielen schafft man ein stärkeres Teamgefühl. Und da es sich bei unseren Vorsätzen nicht um Diäten oder mehr Sport handelt, werden wir diese auch erreichen! 😉

Haben Sie Interesse an einem Kommunikations-Workshop (für interne und externe Kommunikation)?

Dann senden Sie uns dazu gerne eine E-Mail. Falls Sie den ersten Punkt allerdings direkt umsetzen wollen, dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit, und schildern Sie einfach Ihre Themen; wir freuen uns Sie zu unterstützen und die Kommunikationskultur zu verbessern.

Schwarz Weiß Portrait Franziska Wimmer

Hey,

mein Name ist Fanny und ich bin bei Weder & Noch im Bereich Project Management tätig. Ich freue mich über Feedback oder Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie mehr über uns als Agentur erfahren wollen, werfen Sie doch einen Blick auf unsere Seite.