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April 2022

Audiowerbung

Eine Comebackstory?

Lesezeit: 3 Minuten

Grafik Kopf mit Mikrofon

Audiowerbung – Geht ins Ohr, bleibt im Kopf.

Diesen Spruch kennen viele. Doch, stimmt das? Sicher ist auf jeden Fall, dass 91,4 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren Online-Audio-Angebote nutzen (Quelle). Das sind 50 Mio. Smartphone-Nutzer, die nicht nur am mobilen Screen sind, sondern auch immer öfter einen Knopf im Ohr haben. Somit hätte Audiowerbung auf jeden Fall eine große Plattform. Denn der moderne Konsument legt sich freiwillig an die mediale Leine und wird dadurch auch immer öfter digitaler Audiowerbung ausgesetzt.

Vorteile von Audiowerbung

Wenn statt mehrerer Sinne, wie bei der TV-Werbung, nur ein Sinn, das Hören, angesprochen wird können Informationen bzw. Werbebotschaften viel einfacher vermittelt können und nahezu jederzeit rezipiert werden können, da die Nutzungsbarrieren vergleichsweise gering sind. Gleichzeitig ist die Vielseitigkeit von Audio durch ein mittlerweile sehr breites Portfolio an Kanälen unbegrenzt.

Verfügbarkeit neuer Endgeräte für Audio-Angebote

Durch moderne Technologien wird das Hörerlebnis optimiert und Streaming-Angebote sind an jedem Ort zu jeder Zeit verfügbar. Durch kabellose Kopfhörer können User so einfach und bequem wie noch nie auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder auch beim Fahrradfahren auf Audio-Angebote konsumieren.

Gezielte Werbung

Zielgerichtete Audiowerbung wird immer beliebter. Durch gezieltes Targeting werden Streuverluste minimiert und der Erfolg einer Kampagne maximiert. Doch wie funktioniert eine zielgerichtete Kampagne? Hierfür gibt es eine Vielzahl an Targeting Kriterien, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen:

Geräte-Targeting

Mit dem Geräte-Targeting kann Audiowerbung beispielsweise gezielt an Apple-Nutzer ausgespielt werden. Gleichzeitig kann man sogar den Gerätetyp (iPhone 12, iPhone 5, iPad, etc.) oder direkt mehrere verschiedene Gerätetypen festlegen. So lässt sich oftmals die Zielgruppe anhand des Innovationsanspruchs eingrenzen. Der Gerätetyp sagt einiges über die Persönlichkeit aus. Laut einer britischen Studie sind Android Nutzer bescheiden, ehrlich und älter als Apple Nutzer und weniger an Reichtum und Status interessiert. Während Apple Nutzer ihr Gerät als Statussymbol sehen.

Geo-Targeting

Mit Geo-Targeting können gezielt die Nutzer angesprochen werden, die auch wirklich in dem passenden geografischen Einzugsgebiet sind. Es wird die IP-Adresse des Nutzers herangezogen, welche Auskunft darüber gibt, wo sich der Nutzer in etwa aufhält. Auch so können Streuverluste reduziert werden.

Emotional Targeting

Hierfür wird Werbung konzipiert, welche die Gefühle der Rezipienten anspricht. Es wird also nicht darauf abgezielt, in erster Linie sachliche Informationen zu vermitteln. Verbraucher sollen emotional dazu angeregt werden, eine für den Werbetreibenden positive Entscheidung zu treffen. Eine emotionale Kommunikation führt zu positiven Gefühlen beim Nutzer, was dann im besten Fall zu mehr Vertrauen in Marke und Produkt führt. Dadurch wird nicht nur die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht, sondern auch die Weiterempfehlungsrate.

Frequency Capping

Durch das Frequency Capping wird die Häufigkeit, wie oft ein Nutzer eine Werbung ausgespielt bekommt, eingeschränkt. Die Anzahl kann der Werbetreibende selbst entscheiden. Des Weiteren können dadurch sogar Tageszeit und Wochentage bestimmt werden. Dabei ist ein mehrmaliges Ausspielen für den Brand Recall (Fähigkeit sich an eine Marke zu erinnern) wichtig. Gleichzeitig führt ein zu häufiges Ausspielen zu negativen Reaktionen.

Was sollte eine gute Online-Audio-Kampagne nun also mitbringen?

Um wirkungsvoll die richtige Zielgruppe zu erreichen, ist ein genaues Targeting unverzichtbar. Daher sollten Sie sich vorab Gedanken machen, wer Ihre Zielgruppe ist. Wir benutzen hierfür die Lebensstile des Frankfurter Zukunftsinstituts. Einen kurzen Einblick dazu finden Sie hier. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Darüber hinaus gilt es noch eine Reihe weiterer Aspekte zu beachten: So sollte die Kampagne eine klare Botschaft transportieren, die leicht verständlich ist und ein Bild im Kopf des Hörers erzeugt. Ebenso ist ein klarer Call-to-Action (kurz: CTA) in der Werbebotschaft von großer Bedeutung. Dem Kunden muss klar gemacht werden, was er nach dem Hören des Spots tun kann: „Jetzt Probe fahren“ oder „Kommen Sie vorbei“. Zusätzlich ist natürlich die Markennennung unbedingt notwendig.

Christian Reitmeier Designer Team

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mein Name ist Chrissi und ich bin bei Weder & Noch im Bereich Art Direction tätig. Ich freue mich über Feedback oder Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie mehr über uns als Agentur erfahren wollen, werfen Sie doch einen Blick auf unsere Seite.